Der Seelenstein, der bereits auf der Urkarte von 1842 unter dieser Bezeichnung eingetragen ist, befindet sich unterhalb des Hochfelsen in der Nahe in Richtung Nohen. Die Älteren können sich erinnern, dass er früher wesentlich dicker war. Die Nahe hat ihn im Laufe der Jahre abgeschliffen. Bei der Sage um diesen Stein handelt es sich wahrscheinlich um die Überlieferung einer wahren Begebenheit. Sie wird auch heute noch in unserem Ort erzählt:

 

Vor langer, langer Zeit trieb ein Hirte seine Herde Schafe am Ufer der Nahe entlang. Als er sich genau unterhalb des Hochfelsen befand, löste sich auf einmal ein Stück Felswand. Noch bevor der Hirte sich in Sicherheit bringen konnte, stürzte der Stein herab. Er begrub den armen Mann und einige seiner Schafe unter sich. Leute des Dorfes eilten herbei und versuchten vergeblich, den schweren Stein zu heben.
So ruht der Hirte noch heute dort, der Felsbrocken hat im Volksmund daraufhin den Namen »Seelen-Stein« erhalten.

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